ULLA HÖPKEN


Lebenslauf


  • Geboren 1943 in St. Goarshausen
  • Lebte und arbeitete von 1990 bis 2007 im Künstlerhaus Kenkmannshof in Recklinghausen
  • Seit 2007 im eigenen Atelierhaus artur
  • Dreijährige Ausbildung an der Staatlichen Glasfachschule Hadamar
  • 1965 – 1968 Studium an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Stuttgart bei Prof.Brudi
  • Glasgestaltung für Kirche und Industrie
  • Seit 1979 freiberufliche Malerin
  • 1984-1987 Vorstandsglied der Künstlergilde Hechingen
  • 1992 – 2000 Vorstandsmitglied der Genossenschaft Bildender Künstler, Weimar
  • Betätigung im audiovisuellen Bereich
  • Arbeitet seit 2005 kunstdidaktisch

 

Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland

 

Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen

 

Werke von Ulla Höpken sind dauerhaft in er Galerie Kley ausgestellt

 

 

Auswahl Ausstellungen:

Integrata Galerie: Tübingen, München, Düsseldorf, Münster / Galerie Runder Turm Sigmaringen / Paulus Galerie Albstadt / Hohenzollernhalle Bisingen / Kunstkreisgalerie Landshut / Münsterlandmuseum Burg Vischering Lüdinghausen / Landesvertretung Baden-Württemberg Bonn / Galerie Reimus Essen / Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden / Galerie Haus Opherdicke Unna / Hermann Grochtmann-Museum / ART Hamburg / Galerie im Cranachhaus Weimar/ Barmer Kunsthalle BKG Wuppertal / Galerie Kley Hamm / Galerie Haus Herbede Witten / Auf-GE-zäumt: Projekt Gelsenkirchen / Johanneskapelle Bielefeld / EOS-Zentrale Hamburg

 

Arbeiten im öffentlichen Raum und in Unternehmen:

Glasgestaltungen: Tübingen, Heidenheim, Horb, Recklinghausen

Malerei: Sparkasse Vest: Recklinghausen, Dorsten, Marl, Oberhausen, Datteln / Knappschafts-krankenhaus Recklinghausen / eon-Fernwärme GmbH Gelsenkirchen / Gestaltung des Foyers der EOS-Zentrale Hamburg / Rathaus Hannover / Beiersdorf AG Hamburg / Bundesagentur für Arbeit Essen

Werk


Expressive Farbigkeit und lichtdurchflutete Kompositionen kennzeichnen die unverwechselbaren Bildwelten der Künstlerin Ulla Höpken. Das Rätselhafte und Geheimnisvolle ihrer erzählerischen Darstellungen regt den Betrachter zu eigenen Gedankenspielen an.

 

Das Werk von Ulla Höpken wird bestimmt durch die Immanenz des Lichts. Sie fächert das Licht in ihren Bildern auf, verstreut es so, als wenn das Dargestellte von allen Seiten beleuchtet werden will oder aus sich selbst heraus leuchtet. Auf die Weise gelingt es der Künstlerin, den Betrachter anzuregen, sich der Hintergründigkeit und Vielseitigkeit eines Phänomens auszusetzen. Die Malerin wählt ihre Motive nicht programmatisch aus, sondern folgt ihrer inneren Überzeugung. Ihr künstlerisches Anliegen ist eine Verschmelzung zwischen Realität und Fiktion ebenso wie eine Auflösung der Grenzen zwischen Innen- und Außenwelt. Als Betrachter möchte man geradezu eintauchen in ihre erzählerischen Landschaften und Darstellungen und Teil der heiteren bis zuweilen verträumten Szenerien werden. Dort, wo Fantastisches und Rätselhaftes dominieren und Mensch und Natur eine magische Verbindung eingehen, ist kein Platz für logische Regeln von Licht und Schatten. Die Bilderwelt von Ulla Höpken ist von drei Hauptthemen bestimmt: Lichtlandschaft, Karussellmotiv, Städtebilder. In allen Themenbereichen ist der ganzheitliche Ansatz spürbar: In den Karussellmotiven mit ihrem erzählenden Charakter und der Darstellung von Mensch und Tier ist auch die Lichtlandschaft gegenwärtig. In den Städtebildern ebenso die erzählende Kraft aus den Karussellbildern und das Licht der meditativen Landschaftsgestaltung. Der scheinbar starke Bezug zur Wirklichkeit verfällt nicht einem Realismus, vielmehr ist es Ulla Höpken wichtig, Neues zu erschaffen aus der Vielschichtigkeit eines Ganzheitlichen Erlebens, in dem sich Vordergründiges und Hintergründiges gegenseitig durchdringen.

 

Unverwechselbar ist ihre brillante Linienführung und die expressive Farbgestaltung, die sie mehrheitlich mit dem Spachtel ausführt.

Unser Bestand (Auswahl)