SABINE EHRLE-NIEDEREHE


Lebenslauf und Werk


Sabine Ehrle-Niederehe wurde in Lahr/Schw. geboren. Seit 1988 lebt und arbeitet sie in Krefeld. Die Autodidaktin hatte seit 2001 u.a. folgende Ausstellungen:

  • 2002 Lukaskirche, Kaarst
  • 2003 Galerie "Haus am Meer", Meerbusch; Musikschule, Mönchengladbach
  • 2004 IMV Verwaltungsgesellschaft, Worms; Kunst am Rohr, Krefeld
  • 2006 Atelierausstellung A-Gang 22/23, Krefeld; Kemper & Ferand, Krefeld; Leben+Kunst, Krefeld; Galerie  Kley, Hamm
  • 2007 Kunsthaus Kaarst, Kaarst
  • 2008 Galerie "Haus am Meer", Meerbusch; Baumeistre Mühle, Oberhausen
  • 2009 Ausstellung "Homeatelier"
  • 2011 Galerie Kley, Hamm (Jubiläumsausstellung 40 Jahre); Atelierausstellung A-Gang 33, Krefeld
  • 2012 Galerie Kley, Hamm "Kraft der Farbe"; Galerie 'Kley, Hamm - dauerhafte Vertretung
  • 2013 Galerie p91, Grevenbroich; Galerie 'Kley, Hamm - dauerhafte Vertretung
  • 2015 Windeck/Schladern, Kabelmetal, Galerie Sassen; Bonn, Galerie Sassen; Köln, Galerie Sassen; ART.FAIR Köln, Galerie Sassen; Galerie 'Kley, Hamm - dauerhafte Vertretung; Galerie 'Kley, Hamm "Kunst zur Jahreswende"
  • 2016 Galerie 'Kley, Hamm - dauerhafte Vertretung
  • 2017 Galerie Broekmann, FINE ART STUDIOS Moers/ D´dorf; Galerie 'Kley, Hamm - dauerhafte Vertretung; Atelierausstellung A-Gang 45, Krefeld
  • 2018 Galerie Schürmann "Wie es euch gefällt", Kamp-Lintfort

 

Die Bilder von Sabine Ehrle-Niederehe zeugen von einem hohen Einfühlungsvermögen, so­wohl Form und Farbe als auch Fläche und Schichtungen in Beziehungen zueinander zu set­zen. Strukturen und Farben geben den Ton an, Gegenständliches ist eher untergeordnet. Die Farbe ist dabei der stärkste Ausdrucks- und Bedeutungsträger - und schon van Gogh hat ge­schrieben, dass Farbe durch sich selbst etwas ausdrückt. Sabine Ehrle-Niederehe setzt zudem miteinander verwandte, aber auch kontrastierende Farben gekonnt ein. Dadurch ergeben sich keine monochromen Farbflächen, vielmehr ist es ein Gewirr von Farben, die sich als natürli­che Kombinationen herausstellen. Denn wenn diese Farbstrukturen und –durchbrüche mit natürlichen Strukturen z.B. in Steinen verglichen werden, so stellt man vielerorts fest, dass die Natur eben diese Farbstrukturen in dem Stein über Jahrmillionen hinweg hat entstehen lassen.

 

Unterstützt werden die Farbflächen durch freudiges Experimentieren mit Materialien. Sand, Papierfasern oder auch Strukturpaste verhindern, dass die Bilder zu ebenmäßig, zu glatt aus­fallen. Dazu tragen hier und da auch zeichnerische Elemente, fast immer aber Kratzspuren bei, die von einem sehr ungestümen Malprozess zeugen. In diesem Malprozess spielen auch glückliche Zufälle eine Rolle, wie eine unerwartete Konfrontation von Farbe und Material, die Wiederentdeckung einer zunächst übermalten, dann aber wieder freigelegten Farbschicht, der plötzlich eine neue Bedeutung zuwächst und das Bild in sich schlüssig macht. Die Bilder leben also nicht von der bloßen Abbildung, sondern von einem dynamisch-fließenden Mitein­ander von Form, Farbe und Material.